In der Kulturlandschaft sind die Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten am Verschwinden. In oder bei den Siedlungen gibt es eine Vielzahl an öffentlichen ungenutzten Grünflächen. Für den Erhalt der Artenvielfalt, könnten Grünflächen eine wichtige Rolle ausfüllen. In Grünanlagen könnten zusätzliche Lebensräume geschaffen werden, die Tieren und Pflanzen Ausweichräume bieten, die sie in der offenen Landschaft immer weniger finden. Naturnah gestaltete Grünflächen können als Trittsteinbiotope in einem Biotopverbund auftreten. Naturnahe Flächen bieten eine Grundlage für verschiedene Nahrungsketten: Insekten finden auf diesen Flächen Nahrung und kommen in größerer Zahl hierher. Vögel und Fledermäuse ernähren sich von diesen Insekten. Auf naturnahen Flächen kann auch der Wuchs von eher in der Kulturlandschaft ungern gesehen Pflanzen wie Brennnessel, Brombeere oder auch Distel zugelassen werden, da diese eine wichtige Nahrungsgrundlage für Raupen von Schmetterlingen sind.

Falsche Versprechungen ?
 
In verschiedenen Gemeinden weckten bunte Schilder in Grünanlagen meine Aufmerksamkeit. In mir keimte die Hoffnung hier etwas an blühenden Vielfalt zu finden. Doch sehr schnell eine schockante Ernüchterung, diese Schildern ist eine schöne Verpackung ohne Inhalt. „Fauchage tardif“- wie früh oder Spät hier gemäht wurde, kann ich nicht abschließend beurteilen, da ich diese Grünanlagen erst ab Juli August in Augenschein nahm. „Zum Wuel vun eiser Natur gët hei nët all Dag geméint“ heist es auch. Dies ist jedoch klar, jeden Tag wird in keiner Gemeinde gemäht. Nein diese mit Blumen und der zufriedenen Biene versehenen Schilder, bekunden eine Absicht, hier geben wir der Natur eine Chance. Auf keiner dieser so Beschilderten Flächen konnte ich erkennen wie Bienen und andere Wild Tiere an so gepflegten Flächen ein Gefallen finden würden.
 
 

Die Pflege der Grünflächen ähnelt sehr den der Wegränder. Tabula Rasa bis auf Bäumen und Hecken.

Bilder aus der Gemeinde Steinfort

  • Im Mai beim Naturschutzzentrum Mirador
  • Keine  Biene mag solch total abgemähte Flächen
  • Kein Schmetterling mag solch total abgemähte Flächen
  • Fauchage tardif allein ist nicht ausreichend
  • Nicht zum Wohle der Natur
  • Nicht zum Wohle der Natur
  • Kultur und Natur gehören zusammen
  • Natur bedeutet Lebensqualität
  • Natur kann auch Natur schützen
  • Idylle oder Natur
  • Im Mai beim Naturschutzzentrum Mirador

  • Keine Biene mag solch total abgemähte Flächen

  • Kein Schmetterling mag solch total abgemähte Flächen

  • Fauchage tardif allein ist nicht ausreichend

  • Nicht zum Wohle der Natur

  • Nicht zum Wohle der Natur

  • Kultur und Natur gehören zusammen

  • Natur bedeutet Lebensqualität

  • Natur kann auch Natur schützen

  • Idylle oder Natur

 

  

Auch in  Redingen fauchage tardife, aber keine  Natur.

  • Fauchage tardife ohne Rest Natur
  • Keine Biene mag diese Wiese
  • Kein Schmetterling mag diese Wiese
  • Natur bedeutet auch Lebenqualität
  • Natur bedeutet Abwechslung fürs Auge
  • Natur bedeutet Abwechslung fürs Ohren
  • Natur bedeutet Abwechslung für die Nase
  • Natur bedeutet lebendige Dörfer
  • Fauchage tardife ohne Rest Natur

  • Keine Biene mag diese Wiese

  • Kein Schmetterling mag diese Wiese

  • Natur bedeutet auch Lebenqualität

  • Natur bedeutet Abwechslung fürs Auge

  • Natur bedeutet Abwechslung fürs Ohren

  • Natur bedeutet Abwechslung für die Nase

  • Natur bedeutet lebendige Dörfer

 

Bei Hobscheid

  • Einsames Schild neben schmalen Pfad
  • schöner Pfad,  wenig Natur
  • schöner Pfad,  wenig Natur
  • Einsames Schild neben schmalen Pfad

  • schöner Pfad, wenig Natur

  • schöner Pfad, wenig Natur

 

Der Natur richtig helfen bedeutet mehr Biodiversität auf öffentlichen Grünflächen zulassen.

Grünflächen könnten Lebensräume bieten, die in der offenen Landschaft immer weniger vorhanden sind.

Naturnah gestaltete Grünflächen könnten als Trittsteinbiotope in einem Biotopverbund wirken. So könnten Grünflächen vielen Tier Arten eine Art Brücke zwischen verschiedenen Lebensräumen bieten.

Naturnahe Flächen bieten eine gute Grundlage für viele Nahrungsketten. Verschiedene Blüten bieten Nahrung für viele Insekten, dies ist eine hervorragende Grundlage für Vögel und Fledermäuse die sich von Insekten ernähren.

Brennnessel, Brombeere oder auch Distel sollten auf naturnahen Flächen zugelassen werden, da diese eine wichtige Nahrungsgrundlage für Raupen von Schmetterlingen sind.

 

Es gibt leider sehr wenige gute Beispiele von naturnahen Grünflächen.
Bei Eischen

Bei Eischen

Bei Eischen

Bei Eischen

Bei Kapellen

Bei Kapellen

Bei Kapellen

Bei Kapellen

Bei Mamer

Bei Mamer

Dorfzentrum Ell

Dorfzentrum Ell

Dorfzentrum Noerdange

Dorfzentrum Noerdange

Redange

Redange

Redange

Redange

Redange

Redange

Osper (Gemeinde Redange)

Osper (Gemeinde Redange)

Dorfzentrum Simmern

Dorfzentrum Simmern

Dorfzentrum Simmern

Dorfzentrum Simmern

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Steinfort

Préizerdaul

Préizerdaul

Beckerich

Beckerich

Beckerich

Beckerich

Beckerich

Beckerich

 

 

 

 

Das Gréiweschlass in Koerich bietet sich seit Fertigstellung der Renovierungsarbeiten 2019 als eine Begegnungsstäte von Natur Kultur und Geschichte an. Der Prachtvolle Innenbereich bietet hierzu viele Möglichkeiten, das Schloss mit neuen Kulturellen und touristischen Leben zu füllen. Viele Möglichkeiten biete auch dieses Schloss aus dem Tale der Sieben Schlösser für natürliches Leben. Die Lage und Konzept der Außenanlagen (wo die Arbeiten zurzeit noch nicht abgeschlossen sind) sind hervorragend dazu geeignet das Gréiweschlass zu einer Brücke von Natur und Kultur zu gestalten. Hierzu ist in einem Buch der Käercher Schlassfrënn folgendes zu lesen: (der gesamte Artikel von der Verantwortlichen Architektin Tatiana Fabeck  von  FABECKARCHITECTES , können Sie auch auf der Webseite www.ksf.lu der Schlossfreunde finden unter dem Titel: Natur & Kultur, Kultur & Natur: von der Verantwortlichen Architektin Tatiana Fabeck  von  FABECKARCHITECTES).

               „Der Umgang mit dem äußeren Schlossbereich folgt dem gleichen Leitfaden wie dem, der für das Schloss prägend ist: eine bewusst behutsame Auseinandersetzung, die nie in Konkurrenz zum Schloss tritt. Da es nicht möglich war, die Wassergräben wieder mit Wasser zu füllen, kam die Idee, den Grünraum rundum natürlich wachsen zu lassen und nur Pfade hineinzuschneiden, die es ermöglichen, ganz ums Schloss zu spazieren. Mit dem Wind bewegen sich diese hohen Gräser und lassen sie wie eine silberschimmernde Wasseroberfläche erscheinen. Der Leitgedanke ist, dass das Schloss weiter von diesem etwas wilden, natürlichen Ambiente umrahmt bleibt. Ganz klar unterliegt hier die Vorgehensweise in Bezug auf die Natur der Imposanz der mächtigen Mauern. Das Beleuchtungskonzept wurde mit derselben Betrachtungsweise entwickelt.“  

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Burggraben

Burggraben

Burggraben

Burggraben

Bewohner Burggraben

Bewohner Burggraben

Bewohner Burggraben

Bewohner Burggraben

Bewohner Burggraben

Bewohner Burggraben

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

im Gréiweschlass

im Gréiweschlass

Bewohner

Bewohner

Bewohner

Bewohner

Bewohner

Bewohner

Doppelzimmer

Doppelzimmer

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

Gréiweschlass

im Gréiweschlass

im Gréiweschlass

im Gréiweschlass

im Gréiweschlass

im Gréiweschlass

im Gréiweschlass

           

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