Ein Todesstoß.

Der Großteil der heutigen Kulturlandschaft besteht aus Mais-Rapslandschaften und Grünlandacker. Monotonie soweit das Auge reicht, die Wege sind oft die einzigen verbliebenen Strukturen. Der verbleibende Rand entlang dieser Wege ist meist extrem schmal, oft mitbenutzt. Eine frühe und intensive Mahd bedeutet für Fauna & Flora den endgültigen Todesstoß. In diesen Landschaften wo jegliches Aufkommen von natürlichem Leben mit vielen Mitteln unterbunden wird, in solch Agrarwüsten brauch es keine kommunale Hilfeleistungen.
 
  • Gemeinde Useldingen

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  • Gemeinde Useldingen

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  • Gemeinde Beckerich

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  • Gemeinde Hobscheid

    Gemeinde Hobscheid

  • Gemeinde Saeul

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  • Gemeinde Hobscheid

    Gemeinde Hobscheid

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  • Gemeinde Useldingen

    Gemeinde Useldingen

  • Gemeinde Rambrouch

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  • Gemeinde Ell

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  • Gemeinde Mamer

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  • Gemeinde Préizerdaul

    Gemeinde Préizerdaul

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  • Gemeinde Saeul

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  • Gemeinde Useldingen

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  • Gemeinde Beckerich

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  • Gemeinde Rambrouch

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  • Gemeinde Vichten

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  • bei Simmern

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  • Gemeinde Saeul

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  • Gemeinde Useldingen

    Gemeinde Useldingen

  • Gemeinde Beckerich

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  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Beckerich

    Gemeinde Beckerich

  • Gemeinde Beckerich

    Gemeinde Beckerich

  • PC 13 bei Mamer

    PC 13 bei Mamer

  • PC 13 bei Mamer

    PC 13 bei Mamer

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • Gemeinde Ell

    Gemeinde Ell

  • bei Koerich

    bei Koerich

  • Gemeinde Garnich

    Gemeinde Garnich

  • Gemeinde Préizerdall

    Gemeinde Préizerdall

  • bei Simmern

    bei Simmern

Ohne Bestäubung keine Nachkommen: Das gilt nicht nur für Apfel, Birne und Co., sondern für fast 90 Prozent der Pflanzen. Die wichtigsten Bestäuber sind Insekten. Ohne Fluginsekten vielfach keine Bestäubung! Ihre Menge hat aber in den vergangenen 25 Jahren drastisch um bis zu 80 Prozent abgenommen, wie Langzeituntersuchungen belegen. Vielen Insekten fehlen Blüten als Nahrungsquelle. Eine fatale Entwicklung und ein Grund mehr, sich für blütenreiche Wegränder einzusetzen!

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Brauner Waldvogel 19

Keine Brücken für Tiere, kein Biotopverbundsystem

Zu den größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt gehört in Luxemburg der Landschaft Verbrauch, wie die Zerschneidung von Lebensräumen durch Verkehrswege, und Siedlungen.
Ein immer zunehmender Nutzungsdruck durch die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft führt zu einem weiteren Verlust an wertvollen Biotopen. Die Natur und Kulturlandschaften verlieren nicht nur insgesamt an Fläche sondern werden in isolierte Einzelteile zerlegt. Es verbleiben Biotopinseln die für viele Arten zu klein und ihre Isolation erschwert den Austausch von Individuen zwischen den Gebieten. Dies führt zu einer genetischen Verarmung der Populationen und gefährdet ihr dauerhaftes Überleben. In Naturlandschaften und traditionellen Kulturlandschaften kommen zudem viele Biotoptypen in einer charakteristischen räumlichen Verzahnung und funktionellen Abhängigkeit voneinander vor. Auf solche Biotopkomplexe sind viele Arten zur Erfüllung all ihrer Lebensraumansprüche angewiesen. Durch die Zerlegung der Biotope in isolierte Einzelteile und eine durch Nutzungsintensivierung zunehmend "lebensfeindliche" Umgebung gehen aber neben den wichtigen Vernetzungsbeziehungen auch diese gesamtlandschaftlichen ökologischen Zusammenhänge verloren.

In den meist leblosen und monotonen Agrarflächen befinden sich oft isolierte kleinere Wälder oder Bäume. Es sind dies oft abgeschnittene Lebensräume, ein kleiner Wegesrand entlang von Feld oder Fahrradwegen  ist nicht nur ein Angebot an Fauna& Flora, auch Radler sind Naturfreunde.

Feldwegränder sind ideale Biotopverbundsysteme. Feldwegränder mit Gräser und Wildblumen könnten Deckung, Nahrung und eine Brücke zum nächsten Lebensraum anbieten. Immer wieder abgemäht, bilden die Feld Wege eine Zerschneidung der Landschaft.

 Die Ränder der Feld und Radwege könnten ein wichtiger Beitrag leisten, um der Zerschneidung von Landschaften und Biotopen entgegen zu wirken.

31.05.20 Feldweg bei Koerich

31.05.20 Feldweg bei Koerich

der abgemähte Saum währe ein idealer Biotopverbund gewesen
06.08.20

06.08.20

nach der erneuten Sommermahd : keine Hilfe für die Fauna
Fahrradweg Gemeinde Préizerdaul

Fahrradweg Gemeinde Préizerdaul

Radler sind auch Naturfreunde

Wegraine könnten vielfältige Funktionen für Mensch und Natur erfüllen, wenn sie eine gewisse Mindestbreite und Strukturvielfalt haben.
Wie sähe eine Landschaft mit bunte Wegraine aus? Dieses würde Lebensqualität für den Mensch, Lebensraum und Nahrung für viele Tierarten bedeuten. Von Schmetterlingen oder Schwebfliegen umworbene Blüten, verbunden mit Vogelgesang, dies wäre ein wahrer Gewinn für jede Fahrradtour. Ein bunter Wegrain währe oftmals ein Naturerlebnis vor der Haustür. Mit allem, was dazugehört: Farbenpracht für die Augen, Summen für das Ohr und eine Vielfalt der Düfte für die Nase.
Entlang der von mir besuchten Fahrradwege gibt es nur wenige Teilstücke, und auch nur kurze Momente wo ein Natur erleben möglich ist. Schade Den Radfahrer wie Wanderer sind Naturfreunde.
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Frostige Kälte, eisiger Wind und wenig Nahrung, der Winter stellt einheimische Tiere vor eine besondere Herausforderung. Vor allem Vögel flüchten aus diesem Grund in Richtung Süden, wo die Bedingungen im Winter besser sind. Einige Tiere, welche im Winter bleiben, begeben sich dagegen in den Winterschlaf oder Winterruhe, oder passen sich an die härteren Umweltbedingungen an. Besonders das geringe Nahrungsangebot und fehlende Rückzugsmöglichkeiten in einer ausgeräumten Landschaft stellen diese dabei vor außerordentlich schwere Probleme. Ungenutzte Feld oder Wegraine oder sonstige Brachen,  bieten im Winter Rückzugsgebiete und Überwinterungsplätze, z.B. in abgestorbenen, stehen gebliebenen Stängeln sind für viele Insekten von großer Bedeutung. Entlang der Feld und Fahrradwegen sind diese wichtigen Rückzugsmöglichkeiten extrem selten geworden.
 
  • Bei Garnich

    Bei Garnich

    Im Spätsommer noch ein sehr schöner breiter Wegsaum
  • Bei Garnich

    Bei Garnich

    Im Herbst abgemäht= kein Winterquartier
  • PC 13 bei Garnich

    PC 13 bei Garnich

    Im Spätsommer wenigstens links noch ein sehr schöner breiter Wegsaum
  • PC 13 bei Garnich

    PC 13 bei Garnich

    Im Herbst abgemäht= kein Winterquartier
  • Bei Eischen

    Bei Eischen

    sehr schöner Brachstreifen=ideales Angebot im Herbst
  • Bei Eischen

    Bei Eischen

    sehr schöner Brachstreifen=ideales Winterquartier
  • Bei Eischen

    Bei Eischen

    sehr schöner Brachstreifen=ideales Angebot im Herbst
  • Bei Eischen

    Bei Eischen

    sehr schöner Brachstreifen=ideales Winterquartier
  • Bei Simmern

    Bei Simmern

    Seltene wertvolle Brache inmitten Kulturlandschaft
  • Bei Simmern

    Bei Simmern

    Seltene wertvolle Brache inmitten Kulturlandschaft
  • Bei Simmern

    Bei Simmern

    Brombeerhecke=Sommer wie Winter ideal für viele Tiere
  • bei Perl Gemeinde Rambrouch

    bei Perl Gemeinde Rambrouch

    schöne Brache entlang des Fahrradweg PC 18
  • bei Goeblange

    bei Goeblange

    schönes Winterangebot
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