Eine Mobbingofensive bei Sicona

Frühjahr 2005:   Mobbingoffensive beim Naturschutzsyndikat Sicona.

Eine Formation für die Vorarbeiter.
Für den 27.04.2005 war in Grosbous eine Formations- Tagung für die Vorarbeiter bei Sicona vorgesehen.Auf meiner Einladung stand:Forum Naturschutzzieler -"wéi eng Mossnahm wou un Hand vu verschiddenen konkrete Beispiller". 
Diese Veranstaltung stand unter der Leitung von Claudine Junck. Gegen 7 Uhr 20 meldete ich mich bei Pol Faber für diese Formation mit folgender Begründung ab. Um diese Zeit im Frühjahr waren noch viele Projekte wie Anpflanzungen und errichten von Schutzzäunen dringend fertig zu stellen. Einem Landwirt in Strassen, Herrn Kandel, hatte ich versprochen einen Schutzzaun zu erneuern, und diese Arbeiten sollten spätestens in dieser Woche fertig gestellt werden.Da ein Mitarbeiter von mir, Fernand Hoss kurz zuvor als Vorarbeiter ernannt worden war, und an dieserFormationsveranstaltung teilnahm, war meine Mannschaft bis auf einen Arbeiter, N. Cungs geschrumpft. Zum errichten eines Schutzzaunes war ein Arbeiter, schon längst aus Sicherheitsgründen nicht ausreichend.Dazu kam dass ich mich schon seit Tagen Unwohl und in gesundheitlich schlechter Verfassung spürte.Eine Krankmeldung wollte ich wegen der vielen Arbeiten  (die noch zu erledigen waren) vermeiden. 
Wegen dieser vielen Arbeit suchte ich an diesem Tag trotz Gesundheitsproblemen keinen Arzt auf. Ich holte mir nur etwas zur Stärkung aus der Apotheke. Ich arbeitete an diesem Tag 9 Stunden.Ich meldete mich also bei Pol Faber ab, der sagte mir noch das ist in Ordnung ich sage den anderen Bescheid. Zu keinem Zeitpunkt hatte Pol Faber auf meine Teilnahme an diesem Seminar bestanden,auch später wurde mir nie deswegen einen Vorwurf gemacht. Am folgenden Tag war ein Seminar an dem ich mich beteiligt und wo auch der Geschäftsführer anwesend war mit keinem Wort wurde über diese Absage gesprochen. Diese begründete Absage am 27.04 2005, wurde mir 2007 im Kündigungsschreiben, als Refus ausgelegt.

Herbst 2005.
Der Oktober neigte sich dem Ende zu, ich profitiere noch von der optimalen trocken sonnige Wetterlage um in der Gemeinde Petingen in schwierigem Gelände Heckenschneidarbeiten abzuschließen. Fernand Hoss der neue Vorarbeiter ruft an und fragte, ob ich ihm ein Mitarbeiter von mir sowie einen Schlepper mit Anhänger für eine ungewissen Zeitraum ausleihen würde. Ich erwiderte ihm dass dies mir im Moment wegen einer anbahnenden Wetterverschlechterung und bis zur Fertigstellung meiner Arbeit  unmöglich sei.Ich sagte zu Fernand Hoss dass es auch mir an Arbeitskräften und Maschinen fehlte. 

Ein Putsch. 
Einige Tage später am Donnerstag 27 Oktober 2005, bekam ich einen Anruf von Pol Faber ruft an, und teilt mir mit das für Freitagmittag den 28 Oktober eine Besprechung für alle Arbeiter vorgesehen sei. In dieser Sitzung wurde ein Plan vorgelegt und von Claudine Junck Chef der Biologischen Stadion Westen vorgestellt. 
Dieser Plan sah vor: 
Dass ab sofort, der neue Vorarbeiter Fernand Hoss die Heckenschneidarbeiten bei Sicona  mit „seiner Mannschaft“ und mit organisatorischer Hilfe von Pol Faber übernehmen würde.
Die beiden Vorarbeiter P. Wagner und J. Weber die bisher seit fast 17 Jahren beim Naturschutzsyndikat diese Arbeiten durchführten, würden ab sofort ihre angefangenen Arbeiten (Heckenschneiden) beenden.Anschließend sollten Pol Wagner und ich sämtliche Projekte in den Gemeinden  von Sicona auf Mängel untersuchen und wen möglich beheben.Für diese Arbeiten standen uns beiden Vorarbeitern zwei Arbeiter und ein Schlepper zur Verfügung

Gesprächsversuche.

Einige Tage später bat ich Fern S, Claudine J. und Pol F. zu einem Gespräch um die Beweggründe von diesem Schritt zu erfahren. 
Weder wusste ich von der Anwesenheit vom Geschäft bei diesem Gespräch mit Fernand Hoss, noch wusste ich von Schwierigkeiten oder sonstige Probleme die bei Projekten von Sicona entstanden sein sollten. Auch hier war Claudine die Wortführerin und meinte: 
„Alles müsse nach meinem Kopf gehen, keiner wolle noch mit mir zusammenarbeiten, sogar von den Mitarbeitern der Biologischen Stadion werden Reklamationen gegen mich hervorgebracht. 
Sie sei noch die einzige die es überhaupt wagen würde mir zu widersprechen“
Auch Fernand Schoos sagte: „Seine Geduld sei mit mir am Ende gewesen als er damals im Auto das Telefongespräch von Hoss F. mit mir verfolgte. Bei diesem Telefonat habe er gemerkt, dass es mir an Willen fehlt kooperativ zu arbeiten. Durch mein Verhalten sei es bei einer Baggerarbeit in Bertrange zu enormen Problemen gekommen. Dies sei das Resultat gewesen, weil F. Hoss von mir keinen Schlepper mit Arbeiter und Anhänger erhalten habe, und durch eine Wetterverschlechterung verschiedene Arbeiten nicht zurzeit fertig gestellt werden konnten. Ich war entsetzt über diese Vorwürfe. Ich fragte mich aber warum reagierte der Geschäftsführer nicht bei diesem Gespräch mit mir und Fernand Hoss. Wenn dieses erforderlich war, warum griff der Geschäftsführer nicht in das Gespräch von mir mit Fernand Hoss ein. 
Dieses Gespräch mit Fernand Hoss fand kurz nach Urlaubende vom Geschäftsführer statt. 
Die grobe Arbeitsplanung anschließen meine Heckenarbeiten in Petange waren von Herrn Schoos mit allen Vorarbeitern vor dessen Urlaubsbeginn besprochen worden. Heckenschneiden in der Gemeinde Petange war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Problemen behaftet. Dies durch die Bodenbeschaffenheit in dieser Gemeinde. Es kam sogar zu einigen Zwischenfällen, darunter ein Unfall wo ein Anhänger umstürzte. Darüber wacht die Gemeinde Petange sehr sorgsam über die fachgerechten Ausführungen der geleisteten Arbeiten. Bei Arbeitsbeginn und Fertigstellung werden diese Arbeiten jeweils von einem Vertreter der Gemeinde zusammen mit dem Förster begutachtet. 
Der Geschäftsführer von Sicona bestand immer auf eine ordentliche Arbeit in der Gemeinde Petange. 

Eine Anhörung beim Büro.

Mitte November 2005 teilt der Geschäftsführer mir mit, dass ich Vorschläge Reklamation oder anderes am 30 November ab 19 Uhr in Olm bei einer Sitzung vom Büro abgeben könnte. Am 30 November wartete ich noch mit 4 weiteren Kollegen auf eine Anhörung vor dem Büro. 
Gegen 19 Uhr sagte der Geschäftsführer mir dass ich als erster dran kämme. 
In dieser Sitzung waren 4 Mitglieder des Büros von Sicona und der Sekretär anwesend. Im Herbst 2005 gab es Gemeindewahlen mit Veränderungen, wo auch zwei der anwesenden Mitglieder demnächst nicht mehr im Büro von Sicona vertreten waren. 
In dieser Sitzung vom Büro im November 2005 hieß es nach einer Anhörung von mir: Ja Sicona hätte sich in den letzten Jahren sehr verändert. 
Ich hätte mich ja immer sehr für das Syndikat eingesetzt und sei für meine große Erfahrung und fachliche Arbeit bekannt. 
Die Veränderungen die jetzt stattfinden würden seien notwendig, ich sollte versuchen meine großen fachlichen Fähigkeiten an die jungen Mitarbeiten weiter vermitteln.

Zwei Termine zur selben Zeit. 
Für die Mäharbeiten war ein neuer Spezialtraktor erforderlich. Ich war vom Geschäftsführer beauftragt worden, einen geeigneten Kandidaten auszuloten. Bei der Firma Kellen aus Mersch war ich fündig geworden, und hatte mit Herrn Kellen selber am 8 Dezember 2005 einen Termin für eine Vorführung von Spezialschleppern am 12 Januar 2006 vereinbart. 
Schon am 8 Dezember  teilte ich  auch Pol Faber diesen Termin für Donnerstag den 12 Januar mit der Firma Kellen telefonisch und schriftlich mit. Anfang Januar gibt mir Pol Faber ein Termin für die Teilnahme an einer Rückenschule: den 12 Januar bekannt? 
Sofort weise ich auf den Termin mit der Firma Kellen, die für diesen Tag extra 2 Schlepper aus dem Werk aus Metzingen (Deutschland) bei Sicona vorführen sollten. Sogar bestellte für diese Vorführung die Firma Kellen verschieden Kunden (Gemeinden) aus Luxemburg zu Sicona nach Olm. Pol Faber bedauerte mir gegenüber sein „Missgeschick“, er habe meine Nachricht „übersehen“.
 

Es folgt:
 Sommer 2006

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