1939 im Tageblatt :Vom Büchertisch •«Das Tal der sieben Schlösser»

Quelle :  www.eluxemburgensia.lu

Vom Büchertisch. Tageblatt 1939-07-13-11      

•«Das Tal der sieben Schlösser», künstlerische Bildsammlung aus dem Eischtal, herausgegeben von der luxemburgischen Vereinigung «Kunst in der Schuler, als dritte Folge in der Sammlung «Historisches und romantisches Luxemburg». Man muss dieser kulturell überaus tätigen und wertvollen Gesellschaft unbedingt Dank wissen, für das, was sie auf ihrem ureigenen Gebiete stets Gutes und Verdienstvolles leistet. Einmal wird der praktische Schulmann diese Neuerscheinung begrüßen, da sie berufen ist, ihm treffliche Hilfe zu bieten beim Geographie- und Geschichtsunterricht. Daneben vermittelt die Mappe die Kenntnis eines der romantischsten Teile der Heimat und schafft so, unvermittelt bei klein und gross, die Liebe zum Land. In dieser Hinsicht bildet sie eine besonders willkommene Gabe im Jubiläumsjahr der Unabhängigkeit. Auch als hochkünstlerisches touristisches Werbematerial und gediegener Wandschmuck für Schule und Haus kann die Neuerscheinung beste Verwendung finden. Nicht so ganz nebenbei sei auch bemerkt, dass die Bildmappe ganz gewiss immer ein willkommenes Geschenkobjekt darstellt, das bis über die engen Grenzen der lieben Heimat hinweg laut und eindringlich für deren zahlreiche touristische Kleinodien wirbt. Die Mappe enthält 16 Linolschnitte aus dem auch hierlands noch nicht genügend bekannten, herrlichen Eischtale in natürlicher Reihenfolge: Grabmal Ermesindens (Clairefontaine), Steinfort, Kirche und Wasserburg von Koerich, Burg Simmern, die gothische Kirche von Simmern, altes und neues Schloss Ansemburg, Marienthal, Hollenfels, Schönfels, alter Turm u. Schloss mit Jugendherberge in Mersch. Die Linolschnitte stammen von unsern bestbekannten Künstlern J. P. Ker und Felix Mersch. Der Bildsammlung ist noch beigegeben ein «Plan aus der Vogel Vhau vom Eischtal» von Robert Grzonka. Die Auswahl der Bilder und ihre lebensechte, natürliche Zusammenstellung besorgte der unermüdliche Generalsekretär der Vereinigung als echter Ästhet: Herr Lehrer Arthur Weydert-Luxemburg. Bravo!.
Die Hofdruckerei Pierre Linden (Luxemburg) verdient für die technisch gute Aufmachung ein ganz spezielles Lob. Sämtlichen Mitgliedern der Vereinigung «Art à l'Ecole» wurde die prächtige Mappe gratis zugestellt. Sie werden dafür ihrem tüchtigen Vorstand herzlichsten Dank wissen. Hier sind nämlich Leute am Werk, die im Dienste der Heimat und ihrer Schule wirklich Verdienstvolles leisten! Interessenten wollen sich die Mappe zum äusserst niedrigen Preise von 10 Franken beim Generalsekretär der Vereinigung, Herrn Lehrer Arthur Weydert, 41, Longwyerstrasse, Luxemburg bestellen. Sie werden ihren Gefallen daran haben. Ja, sie werden beim Wegschenken der Sammlung an einen lieben Freund und Bekannten im Ausland, sich nicht nur gut herausziehen., wie der Luxemburger sagt, sondern sie dürfen versichert sein, dass sie dadurch bestens für unsere kleine Heimat geworben haben.
   

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