Das Natura 2000 Schutzgebiet: Eisch und Mamer Tal

Das NATURA 2000-Schutzgebietsnetz ist ein Europa umspannendes Schutzgebietsnetz, was alle wichtige Naturlebensräume zusammengefasst, die die Mitgliedsländer auf der Basis der Flora-Fauna-Habitat Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen haben.

Luxemburg hat insgesamt 48 Habitat Schutzzonen ausgewiesen, von denen die Größte die Zone des „Mamer- und Eischtal“ mit fast 6800 ha ist.

In dieser naturnahen Landschaft passiert die Eisch zunächst noch einige Spuren der Industriellen Vergangenheit von Steinfort.

Dazu gehört auf der rechten Seite das Naturschutzgebiet „ Stengeforter Steekaulen“ .

Die ehemaligen Steingruben bieten hier vielen seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum.

Kurze Zeit später passiert die Eisch  ein ehemaliges  Stauwerk.

Die  Versuche, die Eisch 1914  zunächst zur Kühlung und dann 1926  zur Stromversorgung zu nutzen, misslangen. Die angestaute Eisch diente auch noch nach den industriellen Fehlversuche als Freizeitbeschäftigung, doch war auch dies nur von kurzer Dauer, als ein Hilfs Förster in diesem Stausee ertrank, wurde der Eisch 1930  wieder ihren freien Lauf gewährt.

Auch heute wird die Landschaft entlang der Eisch  ab Steinfort sowohl auf luxemburgischen wie auf belgischer Seite umfangreich von vielen Erholungssuchenden genutzt. Viele schöne Wanderwege wie Fahrradwege bieten hier ein reiches Angebot die Natur und Landschaft auf eine umweltfreundlich Art und Weise zu erkunden.

 

Bei Clairfontaine betritt die Eisch erneut das Großherzogtum, um von nun an ausschließlich in  Luxemburg zu verbleiben. Von hohen Erlen und Weiden begleitet, beginnt  für die Eisch eine Tal-Landschaft die auch eine Kohabitation mit der Landwirtschaft ermöglichte.

So konnte das Landschaftsschutzgebiet  Eisch und Mamer Tal entstehen. Landwirtschaft im Tal und Wald auf den Hängen und Anhöhen  begleiteten die Eisch zuerst durch die Gemeinde Habscht. Hier beginnt nun das oft beschriebene und bekannte Tal der Eisch. Das Eisch Tal war praktisch die erste Tourismus Region von Luxemburg.

Von Erlen und Weiden begleitet zieht die Eisch immer tiefer ins  Habitat Natura 2000 Schutzgebiet Eisch und Mamer Tal.

Die Eisch die Genießerin

Neben der Eisch ist auch die Mamer  ein weiterer Hauptdarsteller dieses Natura 2000 Landschaftschutzgebiet.

Die Mamer entspringt bei Hivange in der  Gemeinde Garnich, nur circa 1,5 km entfernt von der Quelle der Falterbaach oder dem Feuchtgebiet Mäerchen.

Von der Quelle der Mamer 1 bis zu dem Punkt wo die Eisch 2 entsteht sind es etwa 4 km Luftlinie.

 

 

 

Mamer wie Eisch entstehen praktisch am Fuß des Reebierg die Größte Erhebung der Region.

Mamer wie Eisch enden in Mersch  in so 200 Meter Abstand in die Alzette.

Die Mamer nimmt  den etwas direkteren Weg nach Mersch so etwa 25,6 km.

Die Eisch genießt und gestaltet die Landschaft, und braucht für Ihren Weg nach Mersch mit fast 50 km fast das Doppelte.

 

 

 

Drei mal Drei Brücken ( Dräibrecken)

Hinter Eischen, Richtung Hobscheid durchquert die Eisch ein Nationales Baudenkmal. die (Dräibrecken).

„ Dräibrecken“  so ein Bauwerk durchquerte die  Eisch schon bei Hagen,  bei einem Naturschutzgebiet .

Über den Dräibrecken in Hagen gibt es noch die wichtig und vielbefahrenen Eisenbahngleise Luxemburg Arlon . Unter den Brücken durchquert neben der Eisch, der Fahrradweg PC 12 de l‘Attert diese drei Brücken. Auch auf den Dräibrecken bei Eischen gibt es eine vielbefahrene Strecke,  der Fahrradweg PC 12 de l‘Attert ,die führt auch hier über die einstige  Eisenbahnlinie die Attert Strecke von Petingen nach Ettelbrück , die wurde schon in den 60 Jahren stillgelegt[W1] . Unter den Dräibrecken bei Eischen führt neben der Eisch der CR 105 von Hobscheid nach Eischen.

Sonderbar bei all diesen Drei Brücken, der dritte Bogen wurde ursprünglich nie Genutzt  ( unter dem dritten Bogen bei Eischen wurde vor Jahren ein schöner Wanderweg hier angelegt).

Zwischen Bour und Dondelange durchquert die Eisch weitere etwas kleinere Drei Brücken, hier führt die vielbefahrene Strasse N 12  über die Eisch.

 


 [W1]

 

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