Ackerrand -und Blühstreifen

Blühstreifen als wichtige Nahrungsquelle

Die vom Landwirtschaft Ministerium und EU weit geförderte Ackerrand –und Blühstreifen sind insbesondere in strukturarmen Agrarlandschaften eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedenste Bienenarten und weitere Tierarten.

Viele Bienen vom Aussterben bedroht

Insbesondere im Sommer fehlen zahlreichen Insekten im Umfeld der intensiv genutzten Ackerflächen Nahrung bietende Blütenpflanzen. Aus diesem Grund ist inzwischen bereits die Hälfte der bekannten Bienenarten vom Aussterben bedroht. Mittels des Anlegens von Blühflächen tragen Landwirte somit aktiv zum Überleben und zum Arterhalt vieler Insekten bei. Darüber hinaus erfreuen sich ebenfalls die Vögel an einem reichen Nahrungsangebot bestehend aus verschiedensten Insekten und Pflanzensamen. Mehrjährige Blühstreifen bieten darüber hinaus Äsung für verschiedene Wildtiere, wie bspw. Hasen und Rehe.

Lebens- und Rückzugsraum Blühfläche

Blühstreifen bieten zahlreichen Insekten, Vögeln, Kleintieren und auch dem Niederwild einen geeigneten Lebens- und Rückzugsraum. Durch den Anbau solcher blühenden Insektenweidemischungen entstehen wertvolle Lebensräume für zahlreiche Insekten, die ohne solche Blühflächen nur noch geringe Überlebenschancen in der heutigen, intensiv genutzten, Kulturlandschaft hätten. Insbesondere mehrjährige Blühstreifen bieten zahlreichen Wildtieren, wie Fasanen, Hasen und Rehen, wertvolle Deckung. Die Bodenbrüter unter den Vögeln wählen sogar die Blühstreifen selber als Nistplatz sofern die Blühflächen ungestört sind und einen sehr strukturreichen Pflanzenbestand aufweisen. Da die Pflanzen in den Blühstreifen als Isolierschicht zwischen Schnee und Erde fungieren und somit im Boden überwinternden Tieren Schutz vor Kälte und Frost bieten, dienen die Blühflächen auch im Winter vielen Wildtieren als Deckung.

Beistimmungen und Verpflichtungen beim Anlegen von Blühstreifen

  • Breite 3-9 Meter
  • Anlage der Ackerrand- und Blühstreifen entlang natürlicher Feldbegrenzungen und innerhalb von Parzellen möglich
  • Jährlicher Lagenwechsel innerhalb Parzelle und gemeldeten Schlägen möglich
  • Anpflanzung mit gleicher Kultur wie Rest der Parzelle oder mit Blüh-Wildacker-Bienenmischungen mit Einsaat bis spätestens 1. Juni
  • Bei Saat von Mischungen, keine Bodenbearbeitung bis zum 1. März ab Ernte der vorigen Kultur
  • Streifen müssen bis zum 1. September stehen bleiben, außer bei Winterraps als Folgefrucht, respektive einer Feldfuttereinsaat
  • Mehrjährigen Mischungen mindestens 3 Jahre stehen lassen
  • Brachgelegte und mit Feldfutter eingesäte Parzellen sind nicht prämienfähig
  • Schlagkartei führen
  • Keine Dünge- und Pflanzenschutzmittel
  • Mechanische Unkrautbekämpfung möglich
  • Bei Hackfrüchten Bandspritzen erlaubt, bei Kartoffeln Blattlaus-und Krautfäulnisbekämpfung sowie chemische Krautabtötung erlaubt
  • Keine Untersaaten erlaubt
  • Mahd/Ernte des Randstreifens nicht vor übriger Parzelle

 

Bei den etwa 300 km Fahrradwege begegnete ich etwa 1 km dieser Ackerrand und Blühstreifen.

Blühstreifen ist Naturschutz gemeinsam mit der Landwirtschaft, zum Vorteil für Natur und Mensch.

In der Gemeinde Rambrouch bei Wolweldange, blühende Landschaft entlang des PC 18, davon profitieren viele Tierarten im Sommer, wie Winter.

Die meisten dieser Blühstreifen befinden sich bei Simmer (Gemeinde Hobscheid). Diese blühenden Brachstreifen bieten Sommer wie Winter ein reichhaltiges Naturangebot.

 

 

Blühstreifen sind für die Natur in allen Jahreszeiten von enormen Bedeutung. Blühflächen sind optische prachtvolle Bereicherungen in der Landschaft, und ein Natur Genuss für Spaziergänger wie Radler.
Blühstreifen und Blühflächen dienen der Artenvielfalt, dem Artenschutz sowie der
Landschaftsvielfalt
Blühstreifen und Blühflächen bedeuten mehr Lebensqualität
 

Auffallend bei meinen Reisen zu den einzeln Fahrrad und Feldwegen. Bei National Straßen (N) oder andere Landstraßen (CR) also alle Straßenränder unter der Pflegeaufsicht der Straßenbau Verwaltung (Pont&Chausée), gab es deutlich viel wenige frühe Mahd, und öfters blieben sehr schöne Säume bestehen, sogar bis Winter. Erstaunlich, an Wegrändern wo wichtige Argumente von Verkehrssicherheit im Vordergrund stehen, erhält die Natur bessere Chancen?
 
27.05.20 bei Windhof

27.05.20 bei Windhof

Gemeinde Straßen von Goezingen zum CR 110 Windhof Koerich
03.07.20  bei Winhof

03.07.20 bei Winhof

Gemeinde Straßen von Goezingen zum CR 110 Windhof Koerich
18.06.20 entlang des CR 110 Windhof- Koerich

18.06.20 entlang des CR 110 Windhof- Koerich

ein schöner und breiter Saum
03.07.20 entlang des CR 110 Windhof- Koerich

03.07.20 entlang des CR 110 Windhof- Koerich

noch immer ein schöner und breiter Saum
03.07.20

03.07.20

links Nebenstrassen schon zum 2.Mal abgemäht recht CR 110 mit Saum
06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

Eine Mahd nur wo Verkehrssicherheit erforderlich ist, es blieben sehr schöne und breite Säume der Natur erhalten, auch im Winter
06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

Eine Mahd nur wo Verkehrssicherheit erforderlich ist, es blieben sehr schöne und breite Säume der Natur erhalten, auch im Winter
06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

Eine Mahd nur wo Verkehrssicherheit erforderlich ist, es blieben sehr schöne und breite Säume der Natur erhalten, auch im Winter
06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

Eine Mahd nur wo Verkehrssicherheit erforderlich ist, es blieben sehr schöne und breite Säume der Natur erhalten, auch im Winter
06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

06.08.20 entlang der (N6) zwischen Windhoff und Steinfort

Eine Mahd nur wo Verkehrssicherheit erforderlich ist, es blieben sehr schöne und breite Säume der Natur erhalten, auch im Winter
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